Ausstellung ‚(un)covered’, Inselgalerie Berlin

2006 wird zum 1. Mal ihr Volksgartenprojekt »Kälteeinbruch« präsentiert, wozu im Februar 2000 die Regierungsbeteiligung einer rechten Partei den Anlass gab. Viele ÖsterreicherInnen demonstrierten damals rund um den Wiener Volksgarten, geschmückt durch zahlreiche Rosenstöcke mit Namenstafeln, die im Winter mit Jutesäcken gegen die Kälte geschützt werden.

Diese Verhüllung isoliert sie, macht sie anonym, es entstehen dadurch skulpturhafte, oft menschenähnliche Formen. Als Gegensatz zu Verhüllung und Anonymität im Winter wurden auch die Namen der Rosenstöcke selbst, die Rose als weibliches Symbol, die Gartenanlage und ihr historischer Kontext für das Projekt interessant, was sich in der Publikation »Kälteeinbruch.

Das Volksgartenprojekt« ebenso wieder findet wie die Mitwirkung zeitgenössischer österreichischer Literaten.

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